Stromzangen mit analogem Ausgang (BNC)

800px-BNCAnaloge Stromzangen wandeln den Strom (Ampere) in eine Spannung (Volt) um. Diese Spannung kann mithilfe eines analogen Anzeigegeräts (z.B. einem Oszilloskop oder einer analogen Erweiterungskarte im PC) visualisiert werden. Typischerweise haben Stromzangen mit analogem Ausgang einen BNC-Stecker.
Der Messbereich (z.B. 200A) einer analogen Stromzange wird in einen Spannungsbereiche umgewandelt, der mit einem Oszilloskop darstellbar ist. Typische Oszilloskop-Spannungsbereiche sind +-2,5V oder +-5V.

Hersteller für analoge Stromzangen

Praktisch alle Hersteller von Stromzangen haben mindestens eine analoge Stromzange im Portfolio. Der eigentlich korrekte Begriff ist nicht analoge Stromzange sondern Zangenstromwandler. Digitale Stromzangen sind meist analoge Stromzangen, in die zusätzlich ein Analog-Digital-Wandler eingebaut wurde.

Genauigkeit einer analogen Stromzange

Einer der wichtigsten Qualitätskriterien einer analogen Stromzange ist ihre Genauigkeit. Die meisten Hersteller geben eine Grundgenauigkeit (Fehler) an. Diese liegt in der Regel zwischen 1% (sehr gute Stromzange) bis 3%. Diese Grundgenauigkeit wird aber oft nur in bestimmten Strombereichen erreicht. Das Magnetfeld des Leiters ist bei sehr geringen Strömen oft so klein, dass der verbaute Hallsensor diesen nicht genau messen kann. Bei sehr großen Strömen kommt es häufig zum Phänomen der Sättigung im Eisenkreis. Das heißt die verbauten Eisenteile keinen größeren magnetischen Fluss übertragen können. Dadurch wird eine geringere Stromstärke angezeigt, als sie in Wirklichkeit vorhanden ist.

Bildquelle

„BNC-Technik“. Lizenziert unter Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:BNC-Technik.jpg#mediaviewer/File:BNC-Technik.jpg